Wirkungsorientierte Steuerungsmechanismen in der Hoheitsverwaltung machen auch vor Pädagogischen Hochschulen in Österreich nicht halt. Durch den Ausbau autonomer Befugnisse sind neue Strategien in Lehre und Forschung, aber auch in der Verwaltung, Führung und Organisation notwendig. Zur Sicherstellung einer hohen Leistungsqualität werden verstärkt betriebswirtschaftliche Instrumente eingesetzt. Das Zugeständnis von mehr autonomer Handlungsfähigkeit und eine Stärkung der Eigenverantwortung sind somit wesentliche Bausteine neuer Steuerungs- und Organisationsformen in allen Bereichen der Pädagogischen Hochschulen des Landes. Auch die PH Steiermark ist schon lange auf dem Weg, sich von einer bürokratisch verwalteten Institution zu einer dynamischen, professionell geführten Organisation zu entwickeln.
Das Rektorat fördert und unterstützt das Qualitätsbewusstsein und hat mit der Entscheidung zur Entwicklung und Implementierung eines zentralen Qualitätsmanagementsystems im hochschulinternen Ziel- und Leistungs-/Ressourcenplan ein Zeichen gesetzt. Das ganzheitliche QM-System soll alle Aufgabenbereiche und Handlungsfelder der Pädagogischen Hochschule umfassen – von den Kernbereichen Studium/Lehre, Forschung, Begleitung/Beratung etc. bis hin zu sämtlichen Abläufen in der Verwaltung bzw. im Hochschulmanagement.